,Friendfinder‘ von Max.Mobil

Der neue Dienst „Friendfinder“ von Max.Mobilstößt auf heftige Kritik. Friendfinder kann Teilnehmer auf wenige Meter genau orten und das in Echtzeit. Das sei aber nur für „Fun und Freizeit“ gedacht, sagt Max.Mobil. Der Dients sorgt bei ARGE Daten, der Österreichischen Gesellschaft für Datenschutz für einigen Aufruhr. ARGE beschäftigt sich seit 1983 intensiv mit Fragen des Informationsrechts, des Datenschutzes, der
Telekommunikation und des Einsatzes neuer Techniken. „Das Aufspüren von Personen mit eingeschaltenen Handys ist eine GSM-Funktion, die bisher nur zum Auffinden von Schwerverbrechern benutzt wurde“, sagt Hans Zeger, Obmann des Datenschutzvereins. Die Echtzeitortung stellt einen massiven Eingriff in die Privatssphäre dar. „Offenbar stellen Kunden für die Mobilfunkbetreiber bloß biologische Bewegungsmelder dar, deren Privatsphäre nach Belieben missachtet werden kann“, so Zeger weiter. Deutsche Mobilfunkanbieter stellen gegenwärtig noch keinen solchen Dienst bereit – was nicht ist, kann ja noch werden … bestimmt bald.

 Autor: Thomas Mayer
 Veröffentlichung: 7. Juni 2001
 Kategorie: Nachricht
 Tags:

Schreibe einen Kommentar