Nachrichten

Datenschutzskandal und keine Ende: Illegaler Handel bei Meldeämtern

german-id-card Im Datenschutzskandal ist kein Ende in Sicht. Vergangene Woche berichtete die TAZ über den illegalen Handel von Adressmittlern mit Daten der Meldeämter in mindestens acht Fällen. Bis zu 72 Millionen Datensätze seien dabei jeweils betroffen.

Datenschutz-GAU Adresshandel – Sechs Millionen Datensätze für 850 Euro (Teil 2)

Die Recherchen der Verbraucherschützer zum Adresshandel ergaben Erschreckendes und doch zu Erwartendes: Im Internet kann man die Adressen von sechs Millionen Bürgern inklusive vier Millionen Kontodaten für nur 850 Euro erwerben.

Datenschutz-GAU Adresshandel – Sechs Millionen Datensätze für 850 Euro (Teil 1)

Vor einer Woche: Die Kontodaten von 17.000 Teilnehmern der SKL waren illegal in ein Call-Center gelangt; Die Verbraucherschützer recherchierten. Heute das Ergebnis: Im Internet sind die Adressen von sechs Millionen Bürgern für 850 Euro zu erwerben.

US-Zoll darf Laptops ohne Verdacht durchsuchen und konfiszieren

Wie die Washington Post gestern berichtete, hat das US-Heimatschutzministerium unter Verschluß gehaltene Zoll-Richtlinien veröffentlicht: Demnach darf der US-Zoll auch ohne konkreten Verdacht Laptops und Speichermedien durchsuchen und konfiszieren.

Privatfirmen erhielten Zugriff auf DNA-Datenbank

Wie der britische Daily Telegraph vorgestern berichtete, sei privaten Unternehmen seit 1999 25 mal der Zugriff auf die staatliche DNADesoxyribonukleinsäure. Biomolekül und Träger der Erbinformation.-Datenbank gewährt worden. Die Firmen hätten [...]

Biometrischer Personalausweis 2010

Die Bundesregierung hat am 23. Juli den neuen, biometrischen Personalausweis in Scheckkartenform für 2010 beschlossen. Auf Wunsch werden Fingerabdrücke aufgenommen; und der Ausweis kann zudem als digitaler Identitätsnachweis (eID) verwendet [...]

Kritik am Datenaustausch zwischen den USA und Deutschland

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritisiert wiederholt den geplanten Datenaustausch zwischen Deutschland und den USA. Zur Verhinderung und Bekämpfung schwerwiegender Kriminalität erhielten die USA damit Zugriff auf umfangreiche Datenbestände.

Sicherheitslücke bei TNS Infratest/Emnid

Wie der Chaos Computer Club (CCC) berichtet, gibt es bei den Instituten für Markt- und Meinungsforschung Emnid und Infratest eine erhebliche Sicherheitslücke. Über 41.000 Datensätze sind aufgrund eines Programmierfehlers im Internet zugänglich.

Datenbank für potentielle Störer

Der neue französische Inlandsgeheimdienst DRCI plant eine Datenbank für jugendliche Störer. Dort sollen straffällige aber auch lediglich auffällige Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren kartiert werden, die noch keine Straftat begangen haben.

Daten-GAU bei Meldeämtern: Bürgerdaten frei im Web zugänglich

Nach Recherchen des TV-Magazins Report München waren die Daten zahlreicher Meldeämter über drei Monate lang frei im Web verfügbar. Grund: Die entsprechenden Vorgabe-Passwörter waren nicht geändert worden und auf einer Webseite für jeden einsehbar.