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DER GROSSE BRUDER
2000 - 2008
27.07.2008
Privatfirmen erhielten Zugriff auf DNA-Datenbank

dnaanalyse.jpg London*Wie der britische Daily Telegraph vorgestern berichtete, sei privaten Unternehmen seit 1999 25 mal der Zugriff auf die staatliche DNA-Datenbank gewährt worden. Die Firmen hätten nur anonymisierte Datensätze erhalten und dafür 30 bis 50 Pfund bezahlt.

Durch ein Informationsgesuch des liberalen Demokraten externerLinkJenny Willott sind Dokumente an die betreffenden Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt. Willot kritisiert neben der Herausgabe an sich, daß die Betroffenen in keinem Fall informiert oder gefragt worden.

In der Datenbank liegen 4.2 Millionen Erbgutprofile im Allgemeinen von Kriminellen oder ehemaligen Verdächtigen. Profile von Unschuldigen werden dabei selten gelöscht. Und eine Million Personen, deren Datensätze gespeichert worden, sind niemals angeklagt worden. Zudem sind externerLinküber 15% der Einträge fehlerhaft oder gänzlich falsch.

-- Peter Ulber --

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