„Big Brother“ auf dem Informationskanal Nummer 1 in Deutschland, RTL II, ist längst ausgelaufen, doch der Boom der Loft-Story in Frankreich hält unvermindert an. Am 22. Juni wendete sich nun sogar Franck Timmermans, Generalsekretär der neofaschistischen Partei MNR (Mouvement National Républicain) mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit. Er zeigte sich begeistert über die Reality-Soap. Es würde vorbildhaft die Effizienz einer flächendeckenden Videoüberwachung demonstriert. Früher hatte man in den Reihen der MNR eigentlich nur negative Urteile zur Sendung gehört. Blickt man aber beispielsweise nach Lyon, wo gegenwärtig die innerstädtische Überwachung öffentlicher Plätze in Angriff genommen wird, so scheint die Äußerung Timmermanns dennoch treffender zu sein.