In Frankreich wurden jetzt 25 Internetseiten untersucht, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Dabei kam Erschreckendes ans Licht: Die Benutzer werden über ihre Lebensumstände und die ihrer Eltern ausgefragt, und zwar auf beinahe allen Seiten.
Die französische Nationale Komission für Informatik und Freiheit (Cnil) hat eine Studie zur Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen in dieser Woche veröffentlicht. Dabei stellte sich u.a. heraus, dass jetzt die Kinder kommerziell verwendbare Daten weitergeben, da bei den Erwachsenen zumindest ein gewisses Bewusstsein für diese Art der Kontrolle vorhanden ist. Daneben hat nur ca. die Hälfte der untersuchten Seiten die Anmeldefragen bei der Cnil registrieren lassen, wie es in Frankreich vorgeschrieben ist. Auch nur acht der 25 Anbieter informieren die Zielgruppe altersgerecht über den Verwendungszweck der Daten.
Interessant wäre jetzt eine entsprechende Untersuchung bei allen Seiten, die bei der Registrierung Daten sammeln, das obige Beispiel sollte zu Denken geben.