Die Internetprovider in Großbritannien werden aufgefordert, die Verbindungsdaten vom 11. September bis auf Weiteres zu speichern. Dies widerspricht jedoch dem geltenden britischen Datenschutzgesetz, das die SPeicherung von Verbindungsdaten nur bis zu dreißig Tagen erlaubt.
Jetzt wird es ernst! Die National Hi-Tech Unit der britischen Polizei wartet nicht, bis Gesetze verschärft werden, sondern verlangt im Stile eines Unrechtsstaats die Übertretung geltender Gesetze. Der bayerische Staatssekretär Hermann Regensburger wusste es ja schon immer: Die Provider vertuschen Straftaten.
Nach Ablauf der Monatsfrist müssen in UK die Daten entweder gelöscht oder anonymisiert werden und dürfen nur auf richterliche Anordnung herausgegeben werden. Dennoch haben die Provider bereits ihre Mithilfe angekündigt.