Kontrollieren kommt vor dem Studieren – Unmut an Unis über Rasterfahndung
Der Unmut in deutschen Hochschulen und Universitäten über die vorige Woche begonnene Rasterfahndung nimmt zu.
Der Unmut in deutschen Hochschulen und Universitäten über die vorige Woche begonnene Rasterfahndung nimmt zu.
Vor genau einer Woche war in Deutschland die Rasterfahndung zur Erfassung möglichen Terroristen angelaufen. Jetzt ist es Zeit für eine erste Zwischenbilanz, vor allem der Nebenerfolge.
Unser Liebling der letzten Wochen, Otto Schily, hatte ja viele Ideen hervorgebracht, u.a. auch das Verankern der Fingerabdrücke auf dem Reisepass. Zufälligerweise gibt es bereits die Hamburger Firma Dermalog, die ein ähnliches System anbietet.
Der Bundesinneminister Otto Schily fordert die Einführung des Fingerabdruckes bei der Bearbeitung von Visa-Anträgen. Weiterhin hat das Bundeskabinett am gestrigen Mittwoch, den 19.09.2001 eine verschärfte Verordnung zur Sicherheit im Luftverkehr.
Die Internetprovider in Großbritannien werden aufgefordert, die Verbindungsdaten vom 11. September bis auf Weiteres zu speichern. Dies widerspricht jedoch dem geltenden britischen Datenschutzgesetz.
Seit 1994 gibt es bei den Krankenkassen die elektronische Chipkarte. Damit gilt sie in Fachkreisen bereits als überaltert. Nun streitet man sich über neue Möglichkeiten zur Speicherung der Patientendaten.
Nach allgemeiner Betroffenheit wird vor allem durch die westlichen Medien regelrechter Haß auf die gesamte islamische Welt geschürt. Droht eine massive Verstärkung der Überwachung und Kontrolle?
Nach den Terroranschlägen in den USA steht der Hauptverdächtige bereits jetzt fest: Osama bin Laden. Der in Afghanistan untergetauchte Multimillionär stritt bisher aber jegliche Verantwortung ab.
Gestern, am 11.09.2001, schlug in New York gegen 08.45 Uhr Ortszeit ein Passagierflugzeug in einen der beiden Türme des World Trade Centers im Süden Manhattans ein.
Nicht erst seit der Entstehung des Internets werden Informationen systematisch gesammelt, zusammengeführt und ausgwertet. Aber das Web hat die Möglichkeiten der Datenverwaltung exponentiell gesteigert.